Ing. Wilhelm Gedeon gestorbenIng. Wilhelm Gedeon gestorben

Ing. Wilhelm Gedeon gestorben.

    Am 4. Mai 2014 hat die Familie Gedeon und alle Karpatendeutsche ein schwerer Schlag erlitten. Aus ihren Reihen wurde eine unersetzliche Stütze gerissen. Am diesen Tag erlosch das Leben von Ing. Wilhelm Gedeon kurz vor seinem 92-sten Lebensjahr. Der unerbittliche Tod hat zugegriffen, unabänderlich sein Leben beendet hat, das für uns viel bedeutete.

„Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat“, sagte Immanuel Kant. Unser Willy Gedeon hat das voll bestätigt. Willy Gedeon war eine aktive Persönlichkeit in jedem Gebiet, dem er sich während seines Lebens widmete. Er wurde am 21. Mai 1922 in Unter-Metzenseifen in einer Hammerschmiedefamilie geboren. Bis 1942 besuchte er das berühmte evangelische Lyzeum in Kesmark, später absolvierte er das Studium an der Bautechnischen Fakultät in Kaschau In seinem Beruf widmete er sich der Architektur, Statik und Bauphysik. Neben seiner Berufstätigkeit bewunderten wir immer auch seine künstlerische Tätigkeit der Malerei, die zu seiner Liebhaberei gehörte.

Nach der Wende 1989 wirkten sich seine organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten aus. Als vorrangiges Gründungsmitglied, in den Jahren 1991 – 1994 auch Landesvorsitzender des Karpatendeutschen Vereins in der Slowakei, stand er in den ersten Reihen der Vorkämpfer, denen es am Herzen lag, die deutsche Sprache, unsere Kultur neu aufleben zu lassen. Mit seinem Namen ist die Gründung des Karpatenblattes im Jahre 1992 verbunden, bis heute der einzigen Zeitschrift der Karpatendeutschen in der Slowakei. Seit Anfang bis die letztenn Tage war er journalistisch aktiv, in seinen etlichen Artikeln schrieb er über die Aktivitäten der Karpatendeutschen in der Region Bodwatal und in Kaschau besonders. Seine tiefen Kenntnisse der mantakischen Geschichte, Kultur und Traditionen hat er schriftstellerisch erfasst und in dem Heimatbuch Metzenseifen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit Willys Namen sind  einige Taten verbunden, welche untrennbar mit der Geschichte der Karpatendeutschen in den letzten 25 Jahren verbunden sind. Da kann man den Aufbau der sieben Begegnungszentren der Karpatendeutschen und Entwicklung der internationalen Kontakte nennen. Besonders bedeutsam war die Gründung der Karpatendeutschen Assoziation, welche schon mehr als 20 Jahre erfolgreich in der Slowakei wirkt und welche untrennbar mit Willy Gedeon verbunden ist. Mit ihm sind auch die Anfänge des Museums der Kultur der Karpatendeutschen in Pressburg verbunden. Willy Gedeon war unbestritten eine der ausdruckvollsten karpatendeutschen Persönlichkeiten. Eine seiner größten Eigenschaften war es, Menschen zusammenführen und zu begeistern.

Am 7. Mai haben wir unseren lieben Willy in Vertretung der Vereinsmitglieder, der Stadtverwaltung von Metzenseifen, und etlichen Freunden auf seinem letzten Weg in Kaschau zu Grabe begleitet. Wir wollen Ihm in unseren Herzen ein dauerndes Andenken bewahren. Möge Ihm der liebe Gott in seinem Reiche guten Platz zuweisen, den er sich mit seinem rechtschaffenen Lebenswerk redlich verdient hat.

Walter Bistika, Ondrej Pöss

Ing. Wilhelm Gedeon gestorben.

Am 4. Mai 2014 hat die Familie Gedeon und alle Karpatendeutsche ein schwerer Schlag erlitten. Aus ihren Reihen wurde eine unersetzliche Stütze gerissen. Am diesen Tag erlosch das Leben von Ing. Wilhelm Gedeon kurz vor seinem 92-sten Lebensjahr. Der unerbittliche Tod hat zugegriffen, unabänderlich sein Leben beendet hat, das für uns viel bedeutete.

„Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat“, sagte Immanuel Kant. Unser Willy Gedeon hat das voll bestätigt. Willy Gedeon war eine aktive Persönlichkeit in jedem Gebiet, dem er sich während seines Lebens widmete. Er wurde am 21. Mai 1922 in Unter-Metzenseifen in einer Hammerschmiedefamilie geboren. Bis 1942 besuchte er das berühmte evangelische Lyzeum in Kesmark, später absolvierte er das Studium an der Bautechnischen Fakultät in Kaschau In seinem Beruf widmete er sich der Architektur, Statik und Bauphysik. Neben seiner Berufstätigkeit bewunderten wir immer auch seine künstlerische Tätigkeit der Malerei, die zu seiner Liebhaberei gehörte.

Nach der Wende 1989 wirkten sich seine organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten aus. Als vorrangiges Gründungsmitglied, in den Jahren 1991 – 1994 auch Landesvorsitzender des Karpatendeutschen Vereins in der Slowakei, stand er in den ersten Reihen der Vorkämpfer, denen es am Herzen lag, die deutsche Sprache, unsere Kultur neu aufleben zu lassen. Mit seinem Namen ist die Gründung des Karpatenblattes im Jahre 1992 verbunden, bis heute der einzigen Zeitschrift der Karpatendeutschen in der Slowakei. Seit Anfang bis die letztenn Tage war er journalistisch aktiv, in seinen etlichen Artikeln schrieb er über die Aktivitäten der Karpatendeutschen in der Region Bodwatal und in Kaschau besonders. Seine tiefen Kenntnisse der mantakischen Geschichte, Kultur und Traditionen hat er schriftstellerisch erfasst und in dem Heimatbuch Metzenseifen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit Willys Namen sind  einige Taten verbunden, welche untrennbar mit der Geschichte der Karpatendeutschen in den letzten 25 Jahren verbunden sind. Da kann man den Aufbau der sieben Begegnungszentren der Karpatendeutschen und Entwicklung der internationalen Kontakte nennen. Besonders bedeutsam war die Gründung der Karpatendeutschen Assoziation, welche schon mehr als 20 Jahre erfolgreich in der Slowakei wirkt und welche untrennbar mit Willy Gedeon verbunden ist. Mit ihm sind auch die Anfänge des Museums der Kultur der Karpatendeutschen in Pressburg verbunden. Willy Gedeon war unbestritten eine der ausdruckvollsten karpatendeutschen Persönlichkeiten. Eine seiner größten Eigenschaften war es, Menschen zusammenführen und zu begeistern.

Am 7. Mai haben wir unseren lieben Willy in Vertretung der Vereinsmitglieder, der Stadtverwaltung von Metzenseifen, und etlichen Freunden auf seinem letzten Weg in Kaschau zu Grabe begleitet. Wir wollen Ihm in unseren Herzen ein dauerndes Andenken bewahren. Möge Ihm der liebe Gott in seinem Reiche guten Platz zuweisen, den er sich mit seinem rechtschaffenen Lebenswerk redlich verdient hat.

Walter Bistika, Ondrej Pöss